Marmorkuchen mit Schokoladenglasur Rezept

Marmorkuchen mit Marmorierung und Schokoladenglasur
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Marmorkuchen aus hellem Vanilleteig und feinem Kakaoteig mit deutlich erkennbarer Marmorierung. Eine üppige Zartbitterschokoladenglasur ergänzt den Kuchen mit kräftigem Aroma und einer markanten Schokoladenschicht.
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Vorbereitungszeit: 30 Min.
Backzeit: 1 Std.
Abkühlzeit: 2 Std. 30 Min.
Gesamtzeit: 4 Std.
Portionen: 14
Autor: Cake Mood Beyond
Nutrition Facts
Marmorkuchen mit Schokoladenglasur Rezept
Serving Size
 
1 Stück
Amount per Serving
Calories
374
% Daily Value*
Fat
 
20
g
31
%
Saturated Fat
 
7.5
g
47
%
Sodium
 
207
mg
9
%
Carbohydrates
 
40.6
g
14
%
Fiber
 
2.6
g
11
%
Sugar
 
21.9
g
24
%
Protein
 
6.6
g
13
%
* Percent Daily Values are based on a 2000 calorie diet.
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Utensilien

  • Elektrisches Handrührgerät
  • 1 Kastenform (in Länge 25 cm)
  • Teigschaber (in Länge 30 cm)
  • Edelstahl-Kuchenheber (28 cm)
  • Digitale Küchenwaage (mit Tara-Funktion, 5-kg-Kapazität)
  • Handschneebesen
  • 1 Kochtopf (für das Wasserbad)
  • 1 Schale (für das Schmelzen der Schokolade)
  • Feines Sieb
  • Kuchengitter

Zutaten

Heller Rührteig

  • 200 g Sonnenblumenmargarine (zum Backen, 80 % Fett)
  • 200 g weißer Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eier (Größe L)
  • 2 TL Vanillepaste
  • 350 g Weizenmehl (Type 405)
  • 12 g Backpulver
  • 130 ml Vollmilch (Raumtemperatur)

Dunkler Rührteig

  • 20 g Kakaopulver (ungesüßt)
  • 10 g weißer Zucker
  • 10-30 ml Vollmilch (Raumtemperatur)

Schokoladenglasur

  • 200 g Zartbitterkuvertüre
  • 2 TL Rapsöl

Anleitungen

Vorbereitung

  • Die Sonnenblumenmargarine, die Eier und die Vollmilch rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie beim Verarbeiten Zimmertemperatur haben. Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine 25-cm-Kastenform dünn mit Margarine fetten und mit etwas Mehl ausstäuben. Überschüssiges Mehl ausklopfen. Alternativ die Form passend mit Backpapier auslegen.
    Gefettete und bemehlte Kastenform

Hellen Rührteig herstellen

  • Die weiche Sonnenblumenmargarine zusammen mit Zucker und Salz etwa 3 Minuten auf mittlerer bis hoher Stufe hell und cremig aufschlagen. 2 Eier zur Margarine-Zucker-Masse geben und gründlich einrühren, bis sie sich weitgehend mit der Masse verbunden haben. Die übrigen 2 Eier zugeben und erneut gründlich einrühren, bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist. Die Vanillepaste kurz unterrühren.
    Margarine und Zucker in Rührschüssel
  • Das Backpulver zusammen mit einer ersten Portion des Mehls durch ein feines Sieb direkt zur Masse geben und auf niedriger Stufe kurz einarbeiten. Das restliche Mehl anschließend schrittweise zugeben. Die Vollmilch ebenfalls schrittweise dazu gießen und dabei Mehl und Milch abwechselnd einarbeiten. Nur so lange auf niedriger Stufe verrühren, bis ein gleichmäßiger Rührteig entstanden ist und kein trockenes Mehl mehr sichtbar ist. Den fertigen Rührteig nicht länger als erforderlich bearbeiten.
    Heller Rührteig in der Schüssel

Kakaoteig herstellen und einfüllen

  • Etwa ein Drittel des fertigen Grundteigs in eine zweite Schüssel geben. Die 10 g weißen Zucker zum abgenommenen Teig geben und kurz auf niedriger Stufe unterrühren. Das Kakaopulver portionsweise durch ein feines Sieb direkt über den Teig sieben. Nach jeder Zugabe den Kakao kurz auf niedriger Stufe einarbeiten. Zunächst 10 ml Vollmilch zugeben und kurz unterrühren. Anschließend bei Bedarf weitere Vollmilch schrittweise zugeben. Nach jeder Zugabe kurz verrühren und die Konsistenz prüfen. Sobald der Kakaoteig eine möglichst ähnliche Konsistenz wie der helle Grundteig erreicht hat, keine weitere Milch mehr zugeben. Insgesamt höchstens 30 ml Vollmilch verwenden. Der dunkle Teig soll weder deutlich fester noch deutlich flüssiger als der helle Grundteig sein.
    Abgewogenes Kakaopulver in einer Schüssel
  • Etwa die Hälfte des hellen Teigs gleichmäßig in der vorbereiteten Kastenform verteilen. Darauf etwa die Hälfte des Kakaoteigs in mehreren größeren Portionen verteilen. Nicht vollständig glatt verstreichen. Den restlichen hellen Teig darübergeben. Zum Schluss den übrigen Kakaoteig in mehreren größeren Portionen auf der Oberfläche verteilen.
    Heller Rührteig in der Kastenform

Marmorierung herstellen

  • Eine Gabel senkrecht bis fast auf den Boden der Kastenform in den Teig stecken. Die Gabel in wenigen kontrollierten Bewegungen von unten nach oben durch die hellen und dunklen Teigschichten ziehen und dabei leicht drehen. Über die Länge der Form verteilt nur so oft durch den Teig gehen, dass sich deutlich erkennbare helle und dunkle Bereiche ineinanderziehen. Nicht mehrfach an denselben Stellen durchrühren. Eine zu starke Bewegung würde beide Teige miteinander vermischen und die spätere Marmorierung weniger deutlich erscheinen lassen. Die Oberfläche anschließend nur leicht glätten.
    Marmorierter Teig in der Kastenform

Backen und abkühlen

  • Die Kastenform auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Backofens stellen. Den Marmorkuchen bei 180 °C Ober-/Unterhitze backen. Nach etwa 25 Minuten die Form kurz aus dem Backofen nehmen und die Oberfläche des Kuchens mit einem scharfen Messer mittig der Länge nach etwa 1 cm tief einschneiden. Die Form unmittelbar wieder in den Backofen stellen und den Kuchen fertig backen. Die gesamte Backzeit beträgt voraussichtlich etwa 50–60 Minuten. Ab etwa 50 Minuten mit einem Holzstäbchen an mindestens zwei Stellen im mittleren Bereich des Kuchens prüfen. Der Kuchen ist fertig, wenn kein flüssiger oder deutlich feuchter Teig mehr am Stäbchen haftet. Einzelne leicht feuchte Krümel sind unproblematisch. Falls erforderlich, den Kuchen anschließend in kurzen Abständen von etwa 3–5 Minuten weiter backen und erneut prüfen. Falls die Oberfläche gegen Ende bereits kräftig gebräunt ist, den Kuchen locker mit Backpapier oder Aluminiumfolie abdecken. Die tatsächliche Backzeit kann je nach Backofen und Form leicht variieren. Den Marmorkuchen nach dem Backen 20–30 Minuten in der Kastenform abkühlen lassen, damit sich die zunächst noch weiche Kuchenstruktur stabilisieren kann. Anschließend vorsichtig aus der Form lösen und auf ein Kuchengitter setzen. Auf dem Kuchengitter etwa 2 Stunden vollständig auskühlen lassen. Die Schokoladenglasur erst auftragen, wenn der Kuchen vollständig ausgekühlt ist. Falls an einer Seite ein kleiner, optisch störender Überhang entstanden ist, kann dieser nach dem vollständigen Auskühlen vorsichtig mit einem scharfen Messer begradigt werden. Die natürliche Form des Kuchens dabei möglichst erhalten.
    Abgekühlter Marmorkuchen nach dem Backen

Schokoladenglasur herstellen und auftragen

  • Die Zartbitterkuvertüre fein hacken. Etwa zwei Drittel der gehackten Kuvertüre in eine hitzebeständige Schüssel geben. Die Kuvertüre über einem warmen Wasserbad langsam schmelzen. Der Boden der Schüssel darf das Wasser nicht berühren. Sobald die Kuvertüre vollständig geschmolzen ist, die Schüssel vom Wasserbad nehmen. Das restliche Drittel der gehackten Kuvertüre zur geschmolzenen Kuvertüre geben und unter Rühren vollständig darin schmelzen lassen. Anschließend die 2 TL Rapsöl gründlich unterrühren, bis eine glatte und gleichmäßige Schokoladenglasur entstanden ist. Die Glasur einige Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen und dabei gelegentlich umrühren. Sie soll noch gut fließfähig, aber nicht mehr sehr dünnflüssig sein.
    Gehackte Zartbitterkuvertüre in einer Schale
  • Den vollständig ausgekühlten Marmorkuchen auf ein Kuchengitter stellen und Backpapier oder ein Blech darunterlegen. Etwa zwei Drittel der Schokoladenglasur auf die Oberseite des Kuchens geben. Die Glasur mit einer kleinen Palette oder einem Löffel gleichmäßig über die Oberfläche verteilen. Die erste Schicht etwa 10 Minuten bei Raumtemperatur anziehen lassen. Anschließend die restliche Schokoladenglasur auf der Oberseite verteilen. Durch den zweiten Auftrag entsteht insbesondere auf der Oberseite die gewünschte kräftige und geschlossene Schokoladenschicht. Die Oberfläche nicht vollkommen glatt ziehen. Eine natürliche, leicht strukturierte Oberfläche ist erwünscht. Die Schokoladenglasur bei Raumtemperatur vollständig fest werden lassen. Den Marmorkuchen erst anschneiden, wenn die Glasur stabil geworden ist. Für saubere Kuchenstücke ein scharfes Messer verwenden. Das Messer bei Bedarf kurz in heißes Wasser tauchen, vollständig abtrocknen und anschließend vorsichtig durch die Schokoladenschicht und den Kuchen schneiden.
    Marmorkuchen mit fertiger Schokoladenglasur

Zielstruktur

  • Der Marmorkuchen sollte ein kräftiges Volumen mit einer lockeren, feinporigen und zugleich stabilen Rührkuchenstruktur entwickeln. Beim Anschnitt sollen klar voneinander unterscheidbare helle Vanille- und dunkle Kakaobereiche sichtbar sein. Der Kakaoteig soll sich deutlich vom hellen Teig abheben, aber weder einen übermäßig großen Anteil bilden noch stark in den hellen Teig verlaufen. Der dunkle und der helle Teig sollten vor dem Einfüllen eine möglichst vergleichbare Konsistenz besitzen. Dadurch können beide Teige beim Backen ihre Bereiche besser halten und eine deutlich erkennbare Marmorierung bilden. Die Marmorierung darf natürlich und unregelmäßig sein. Eine vollständig durchmischte oder überwiegend dunkle Innenstruktur ist nicht das Ziel. Die Schokoladenglasur bildet auf der Oberseite eine deutlich sichtbare, kräftige Schokoladenschicht.
    Marmorkuchen mit sichtbarer Marmorierung

Notizen

Die Konsistenz des Kakaoteigs sollte möglichst der des hellen Grundteigs entsprechen. Dafür zunächst 10 ml Vollmilch zugeben und bei Bedarf schrittweise bis maximal 30 ml ergänzen. Der dunkle Teig sollte nicht deutlich flüssiger als der helle Grundteig werden.
Die Stäbchenprobe ab etwa 50 Minuten an mindestens zwei Stellen im mittleren Kuchenbereich durchführen, da bei einem marmorierten Kuchen einzelne Bereiche unterschiedlich schnell durchbacken können. Einzelne leicht feuchte Krümel am Stäbchen sind unproblematisch.
Den Marmorkuchen nach dem Backen 20–30 Minuten in der Form abkühlen lassen. Anschließend aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter etwa 2 Stunden vollständig auskühlen lassen. Die Schokoladenglasur erst auf den vollständig ausgekühlten Kuchen auftragen.
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